Kopfläuse

Kopfläuse sind winzige, etwa 3-4mm große, Parasiten.Sie bevorzugen warme Kopfstellen und nisten sich im Haar ein. Sie ernähren sich ausschließlich von menschlichem Blut. Ein Haustier kann keine Kopfläuse übertragen. Je nachdem, ob die Kopflaus mit Blut vollgesaugt ist oder nicht, erscheint sie hell-oder dunkelbraun.Sie kleben ihre Eier (Nissen) dicht über der Kopfhaut an die Haare. Nissen werden oft mit Schuppen verwechselt, lassen sich aber nur schwer aus dem Haar abstreifen. Läuse können weder fliegen noch springen. Eine Ansteckung erfolgt hauptsächlich direkt von Haar zu Haar, wie zum Beispiel beim Spielen, Kuscheln oder Lernen. Daher ist die Ansteckungsgefahr in Familien- oder Schulklassen besonders groß.

Kopfläuse machen sich nicht sofort bemerkbar und sind schwer zu erkennen. Wenn ein Läusebefall im Umfeld bekannt ist, sollte man regelmäßig den Kopf auf Läuse kontrollieren. Juckreiz auf der Kopfhaut kann ein wichtiger Hinweis für einen Befall sein.

Wie gehe ich vor?

Ist ein Läusebefall erkannt worden, so ist schnelles Handeln gefragt. Gerne empfehlen wir zum Abtöten der Läuse dimeticonhaltige Präparate. Das Silikonöl ummantelt die Laus, verstopft die Atemwege und lässt sie innerhalb weniger Minuten ersticken. Sie töten aber nur ausgewachsene Läuse. Nissen überleben.Daher muss die  Behandlung nach etwa 8 Tagen wiederholt werden, um sicher zu gehen, dass die entlarvten Nissen auch abgetötet werden.

Das feuchte Haar, täglich, Strähne für Strähne mit einem Läusekamm auskämmen.

Um eine indirekte Ansteckung zu vermeiden sollte man:

  • Bettwäsche, Kuscheltiere, Mützen, Kissen, Textilien entweder auf 60° waschen. 14 Tage hermetisch in eine Plastiktüte verschließen oder 48 Stunden in die Kühltruhe (-18°) legen.
  • Haarbürsten, Kämme, Haarklammern, … abkochen
  • Sofas, Sessel, Fahrradhelme, Autositze, … gut staubsaugen
  • Kontaktperson informieren

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.